Daniel Zimmermann | Bürgermeister der Stadt Monheim am Rhein

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Donnerstag | 4. April 2019 | 17:45 Uhr

Podiumsdiskussion zur Europawahl 2019 ohne die AfD

Bürgermeister und Veranstalter sind sich einig: Die Vereinnahmung der Veranstaltung auf der AfD-Landeshomepage ist nicht hinnehmbar

Am Freitag, 12. April, wird in der Volkshochschule in Kooperation mit der Monheimer Europa-Union eine Podiumsdiskussion zur Europawahl 2019 stattfinden. Geplant war eigentlich, Politiker aller im Bundestag vertretenen sechs Fraktionen einzuladen. Davon nimmt Bürgermeister Daniel Zimmermann einvernehmlich mit Manfred Klein, Vorsitzender der hiesigen Europa-Union, und VHS-Leiterin Dagmar Keuenhof nun Abstand. Die Veranstaltung wird ohne AfD-Teilnahme stattfinden. „Es ist nicht hinnehmbar, dass auf der Homepage des AfD-Landesverbandes die Veranstaltung beworben wird, ohne zu benennen, dass auch Vertreterinnen und Vertreter anderer Parteien teilnehmen. Es entsteht der Eindruck, die Monheimer VHS würde eine reine AfD-Veranstaltung ausrichten. Das ist eine Vereinnahmung der städtischen Volkshochschule, die wir nicht zulassen können“, erläutert Zimmermann.

„Die VHS engagiert sich in zahlreichen Integrationskursen, mit dem Angebot „Deutsch als Fremdsprache“ oder wie zuletzt vor vier Wochen mit der Foto-Ausstellung ,Ich bin mehr‘, in der Portraits und Geschichten von in Monheim am Rhein lebenden Flüchtlingen dargestellt wurden. Damit steht die Monheimer VHS für Werte von Miteinander, Menschlichkeit und Toleranz, die die AfD ablehnt“, betont das Stadtoberhaupt. Man habe das Gefühl, dass die Demokratie und der demokratische Meinungsaustausch für die AfD nur als Mittel zum Zweck angesehen werden, um die eigenen undemokratischen Ansichten zu verbreiten.

„Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD muss niemand scheuen. Für die Kandidatinnen und Kandidaten der anderen Parteien wäre es sicher ein Leichtes gewesen, das fremdenfeindliche und anti-europäische Weltbild der AfD zu demontieren und im positiven Sinne für ein weltoffenes und tolerantes Europa zu werben. Deshalb hatten wir ursprünglich auch keine Bedenken, die AfD-Kandidatin als eine von insgesamt sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufs Podium einzuladen. Aber die nun erfolgte Vereinnahmung durch die AfD ist nicht zu akzeptieren“, so Zimmermann.

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