Daniel Zimmermann | Bürgermeister der Stadt Monheim am Rhein

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Samstag | 9. November 2019 | 20:24 Uhr

„Schon den kleinen und alltäglichen Diskriminierungen widersprechen“

Gedenken an die Opfer des Novemberpogroms 1938

Mit einer Gedenkstunde in der Evangelischen Altstadtkirche und einer anschließenden Kranzniederlegung am Mahnmal Kradepohl gedachten rund 120 Monheimerinnen und Monheimer, darunter viele Schülerinnen und Schüler, der Opfer der Pogromnacht vor 81 Jahren.

Bürgermeister Daniel Zimmermann mahnte, dass sich die Geschichte nicht wiederholen dürfe. Das sei insbesondere wichtig „in Zeiten, in denen der Rechtsextremismus stärker wird, in denen wie zuletzt in Halle Synagogen angegriffen werden, Anschläge auf Asylbewerberheime, Flüchtlingsunterkünfte und Menschen, die sich für Flüchtlinge einsetzen, geschehen.”

Die Gedenkstunde wurde musikalisch begleitet durch das Jugendblasorchester der Peter-Ustinov-Gesamtschule und der städtischen Musikschule. Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums und der Rosa-Parks-Schule trugen eigene Texte vor.

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Samstag | 9. November 2019 | 9:10 Uhr

Stadt übergibt neues Kitagebäude in Baumberg

„Weltenbummler“ in Trägerschaft der educcare Bildungskindertagesstätten

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Förderung aller Kinder durch hochwertige frühkindliche Betreuungs- und Bildungsangebote stellen zentrale Zielsetzungen in der Hauptstadt für Kinder dar. Deshalb werden in Monheim am Rhein die Platzangebote in den Kindertages-Einrichtungen immer weiter ausgebaut. Jedes Jahr kommen derzeit weitere Kitas hinzu – insgesamt zehn binnen nur vier Jahren. Nach Fertigstellung durch die Stadt wurde von Bürgermeister Daniel Zimmermann nun auch die neue Kita Weltenbummler in die Trägerschaft der educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH übergeben. „Wir erfahren über den Zuzug zahlreicher Menschen immer mehr Zuspruch. Auch und gerade für Familien mit Kindern ist Monheim am Rhein inzwischen eine sehr interessante Stadt geworden“, unterstrich Zimmermann bei der Schlüsselübergabe am Radstädter Weg.

61 Kinder besuchen die vier Kita-Gruppen. Auch das Erzieherinnen-Team kann bereits zum Start Vollständigkeit vermelden. Keine Selbstverständlichkeit in diesen Zeiten. Die in Köln ansässige educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH ist ebenso langjährige wie bewährte Betriebskita-Partnerin und Trägerin der Monheimer Bayer-Kita Sprösslinge sowie der Kita Mäuseturm auf dem Creative Campus. „Aus dieser Erfahrung heraus wissen wir: Monheim am Rhein macht in Sachen Hauptstadt für Kinder tatsächlich ernst“, betonte educcare-Geschäftsführer Marcus Bracht bei der Eröffnungsfeier. „Wie die Stadt hier agiert ist absolut bemerkenswert. Dass wir dabei Partner sein dürfen, freut uns ganz außerordentlich und macht uns zugleich ein bisschen stolz.“ Auch der Name Weltenbummler kommt gut an. Bracht: „Eines unserer wichtigsten Ziele ist ja gerade die Bildungsvermittlung. Die Welt zu entdecken, kann dabei nur von Vorteil sein. Zudem hat das Wort Bummeln doch etwas sehr Behütetes. Nur wer sich wohlfühlt, wird gerne auf Entdeckungsreise gehen. Das passt. Wir möchten hier schließlich ein zweites Zuhause vermitteln, von dem aus man gerne in die Welt startet – und zu dem man auch gerne wieder zurückkehrt.“

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Mittwoch | 30. Oktober 2019 | 16:49 Uhr

Freie Fahrt durch Europa für alle 18- bis 20-Jährigen

Stadt fördert Interrail-Pässe | Ticket gilt in 31 europäischen Staaten

Am 25. September hat Monheims Stadtrat grünes Licht gegeben. Jetzt sind alle Weichen gestellt. Die Stadt fördert ihren jungen Erwachsenen ab sofort den Erwerb von Interrail-Pässen.

Nach dem einstimmig erfolgten Beschluss, künftig allen Monheimerinnen und Monheimern im Alter von 18 bis 20 Jahren das Zugticket für Europa zu finanzieren, ist nun seitens der Stadt die Registrierungsseite auf die Schiene gesetzt worden. Auf www.monheim.de/wir-fuer-europa sind alle Informationen und ein Online-Formular zu finden, über das die Tickets unkompliziert beantragt werden können. Wenn die Fördervoraussetzungen erfüllt sind, kommt der Interrail Global Pass dann direkt nach Hause in den Briefkasten.

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Dienstag | 24. September 2019 | 19:58 Uhr

Kaffeeproduzentinnen aus Lateinamerika bewegten bei Besuch im Otto-Hahn-Gymnasium

Bürgermeister Daniel Zimmermann empfing die Fairtrade-Gäste in der Aula am Berliner Ring

Rund 250 Schülerinnen und Schüler lauschten in der Aula am Berliner Ring gespannt, was Olga Alvarado aus Honduras und Jaquelina Vivanco aus Mexiko über ihr Leben und ihre Arbeit in Lateinamerika zu berichten hatten.

Die Fairtrade-Kaffeeproduzentin und die Vertreterin des lateinamerikanischen Produzentennetzwerks sind derzeit im Rahmen der bundesweiten Fairen Woche auf Rundreise durch Deutschland und statteten dabei auch der Fairtrade-Stadt Monheim am Rhein einen Besuch ab. Offiziell begrüßt wurden sie dort von Bürgermeister Daniel Zimmermann und Dr. Hagen Bastian, dem Schulleiter des Otto-Hahn-Gymnasiums, das selbst ausgezeichnete Fairtrade-Schule ist. Zudem trugen sich die beiden Gäste ins Goldene Buch der Stadt ein.

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Sonntag | 22. September 2019 | 12:31 Uhr

Ein Wahrzeichen für Monheim am Rhein

400 Gäste feiern die Enthüllung von Markus Lüpertz‘ „Leda“

Langsam hebt sich der Arm des großen gelben Autokrans und zieht den Baumwollstoff in den strahlend blauen Himmel. Zwei Arbeiter entfernen von der Rückseite einen Spanngurt, mit dem der Stoff an der Unterseite der neuen Lüpertz-Skulptur befestigt ist. Zunächst werden nur die muskulösen, dunklen Bronze-Beine sichtbar. Dann hebt sich der Vorhangstoff immer weiter, bis auch der Rumpf von Leda, der Lüpertz‘schen Interpretation der Monheimer Gänseliesel sichtbar wird. In hellblauer Farbe ist ein sommerliches Kleid angedeutet. Die Gans, die von Leda im Arm gehalten wird, ist weiß, ihre Füßchen orange.

Als das Tuch ganz gelüftet ist, erschallt Applaus. Leda hat blonde Haare und rosa Wangen. Ihr Kopf ist stark geneigt. In der rechten Hand hält sie einen Weidenstock.

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Mittwoch | 3. Juli 2019 | 23:00 Uhr

Monheims Innenstadt vor dem Durchbruch

Die Pläne zur Revitalisierung des Rathauscenters stehen | Am 10. Juli entscheidet der Rat über die Umbaupläne

In ihrer nächsten Sitzung, am Mittwoch, 10. Juli, haben die Mitglieder des Rates der Stadt Monheim am Rhein ab 17 Uhr (live im Rats-TV) auch über die Vorlage zur Revitalisierung des Rathauscenters abzustimmen. Konkret geht es dabei nun um die Entscheidung für das künftige Architektur- und Vermietungskonzept, das, wie erwartet, wesentliche Eingriffe in die heutige Funktion und Optik vorsieht, um das Zentrum zukunftsfähig zu machen. Unter anderem soll zwischen Busbahnhof und Eierplatz eine breite Schneise geschlagen werden, um die Heinestraße an den Centerbogen und Busbahnhof anzubinden.

Nach dem am 20. Dezember 2017 einstimmig gefassten Beschluss zum Ankauf der beiden in die Jahre gekommenen Centerkomplexe für rund 47 Millionen geht es damit nun also an den Beschluss der konkreten Umbaupläne. Dafür sollen von den Ratsmitgliedern 61,6 Millionen Euro an Investitionen bewilligt werden, 26,6 Millionen mehr als zunächst vorgesehen – „weil das nun ausgearbeitete Konzept noch sehr viel weiter geht als in der ersten Planungsphase. Das Bauvolumen in den Obergeschossen ist gegenüber den frühreren Entwürfen deutlich gestiegen. Außerdem ist die Anbindung ans Monheimer Tor mitgedacht“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann.

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Montag | 17. Juni 2019 | 19:00 Uhr

Monheim am Rhein steigt in kostenlosen Nahverkehr ein

Wenn der Stadtrat zustimmt, kommt die freie Fahrt für alle Einwohnerinnen und Einwohner mit dem Monheim-Pass im ersten Quartal 2020

Wenn Anfang 2020 aus dem Rathaus der Monheim-Pass an alle 44.000 Bürgerinnen und Bürger der Smart City Monheim am Rhein versendet wird, soll dieser neben zahlreichen Start-Funktionen und noch weit mehr Ausbau-Potenzialen auch direkt ein elektronisches Bus- und Bahnticket für die Tarifstufe A1 (Langenfeld/Monheim) enthalten.

Als eine der ersten deutschen Städte plant die Stadt die Einführung des kostenlosen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). So sieht es eine Verwaltungsvorlage von Bürgermeister Daniel Zimmermann vor, die am 27. Juni zunächst im Haupt- und Finanzausschuss vorberaten und dann am 10. Juli im Rat verabschiedet werden soll. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr könnte dem Konzept dann nach den Sommerferien zustimmen.

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Mittwoch | 12. Juni 2019 | 9:27 Uhr

Auch zur Stadtwette 2019 wird es diesmal richtig bunt

Tuchjonglage zwischen Rhein und Regenbogen, am Stadtfest-Sonntag, 13 Uhr

Die Stadtwette hat sich zu einem festen Programmpunkt des Monheimer Stadtfests entwickelt. Das soll auch nicht anders sein, wenn dieses Jahr vom 14. bis 16. Juni drei Tage lang das 10. Stadtfest unter dem Motto „Zwischen Rhein und Regenbogen“ gefeiert wird.

Passend zum Motto wird es dabei diesmal auch bei der Stadtwette besonders bunt zugehen. Erneut hat sich Bürgermeister Daniel Zimmermann im Vorfeld einen spendablen Wettgegner gesucht. Diesmal ist es Michael Adloff aus der Geschäftsführung der in Monheim am Rhein ansässigen Theissen Medien Gruppe.

Monheims Bürgermeister wettet, dass es ihm gelingen wird, mindestens 400 Stadtfestgäste am Sonntag vor die Hauptbühne auf der Krischerstraße zu bringen, und dort ab 13 Uhr gemeinsam mit ihm eine kleine Tuchjonglage aufzuführen. Die jeweils drei bunten Tücher, die es dabei hochzuhalten gilt, gibt es von der Stadt gestellt. Sie dürfen anschließend mit nach Hause genommen werden. Kinder dürfen zudem auch mit nur zwei Tüchern jonglieren, wenn ihnen drei zu schwierig sind.

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Mittwoch | 5. Juni 2019 | 20:06 Uhr

34 weitere Stolpersteine für die Opfer von Zwangsarbeit verlegt

Informatives Begleitheft ist in zweiter Auflage erschienen und mit dem Projekt auf 64 Seiten angewachsen

In den letzten Kriegsjahren von 1940 bis 1945 lebten in den damaligen Rheingemeinden Baumberg, Monheim und Hitdorf nicht einmal 8000 Menschen. Zur gleichen Zeit wurden hier auf den Bauernhöfen und in den Fabriken rund 1400 aus ihrer Heimat verschleppte Menschen zur Arbeit gezwungen. Sie waren nicht freiwillig an den Rhein gekommen. Sie wurden miserabel untergebracht und bezahlt, medizinisch schlecht versorgt und hatten meist kaum mehr zu essen als das Nötigste. Während der 1034 im Rathaus notierten Alarme durften sie nicht die Luftschutzkeller für die Zivilbevölkerung aufsuchen und waren damit den 22.582 registrierten Brand- und Sprengbombenabwürfen nahezu hilflos ausgeliefert. Viele flüchteten sich in ihrer Angst und Verzweiflung selbst in denTod. Insgesamt machte sich Deutschland so an 13 Millionen Zwangsarbeitskräften schuldig.

Für ihre mindestens 43 bekannten Zwangsarbeitskräfte, die auf heutigem Monheimer Stadtgebiet zu Tode kamen, hat die Stadt vom Kölner Künstler Gunter Demnig Stolpersteine anfertigen lassen. Sie sollen an die Verstorbenen erinnern. Einige weitere Steine tragen die Namen jener, die zwar mit dem eigenen Leben davonkamen, während ihrer Monheimer Jahre jedoch unter dramatischen Umständen Väter, Mütter oder Kinder verloren. Ihre Steine liegen nun direkt nebeneinander.

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Montag | 20. Mai 2019 | 18:58 Uhr

Gelungener Stapellauf für das Monheimer Aalfischerei-Museum

Bunte Feier rund um den Aalschokker am Baumberger Rheinufer lockt hunderte Gäste

Begleitet von Shanty-Klängen, Sonnenschein und leichtem Wellengang erlebte das Monheimer Fischerei-Museum am Sonntag einen geradezu traumhaften Stapellauf. Von 11 bis 15 Uhr feierten viele hundert Gäste mit Fischbrötchen, Bierchen, Kaffee und Kuchen rund um den Baumberger Aalschokker.

„Für uns als Stadt war es ein Riesenglück, als wir 2014 eher durch Zufall auf dieses Schiff aufmerksam geworden sind, das in der Denkmalliste der Stadt Neuss eingetragen war und im dortigen Sportboothafen einer höchst ungewissen Zukunft entgegendümpelte“, betonte Bürgermeister Daniel Zimmermann bei der Eröffnung. Für nur 2000 Euro erstand die Stadt das stark sanierungsbedürftige Boot von Wilhelm Wirtz, der mit seinem Vater noch selbst damit auf Aalfang ausgefahren war, und investierte in den letzten vier Jahren rund zwei Millionen Euro in die Restaurierung, die Verwandlung in ein multimediales Museum und die Aufständerung direkt am Rheinufer - so nah am Strom, dass das alte Schiff bei Hochwasser, von zwei Dalben in seiner Konstruktion gehalten, sogar aufschwimmen kann.

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Mittwoch | 8. Mai 2019 | 17:47 Uhr

Bürgermeister unterzeichnet offenen Brief zum Klimaschutz an Staats- und Regierungschefs

Vor EU-Gipfeltreffen fordern die Unterzeichnenden eine langfristige Klimastrategie und verbindliche Vorgaben für alle Mitgliedsstaaten

Bei einem EU-Gipfeltreffen diskutieren Staats- und Regierungschef am Donnerstag, 9. Mai, im rumänischen Sibiu über die Zukunft Europas. Anlässlich des Treffens fordern Bürgermeister, Landräte und lokale Regierungschefs aus ganz Europa eine langfristige Klimastrategie mit dem Ziel, bis 2050 Null Nettoemissionen zu erreichen. Den offenen Brief an den Europäischen Rat und seine Mitgliedstaaten hat auch Bürgermeister Daniel Zimmermann unterzeichnet.

Die Unterzeichnenden fordern vor allem, dass die Emissionen in der EU bis 2020 ihren Höchststand erreichen, dass Klimaschutz zur Priorität in allen Finanzierungsprogrammen wird und dass alle Mitgliedstaaten sich an verbindliche Vorgaben für die Reduzierung auf Null Nettoemissionen halten müssen. In ihrem Schreiben ermahnen Bürgermeister, Landräte und lokale Regierungschefs aus Städten wie Barcelona, Florenz, London, Madrid, Paris, Porto, Stockholm, aber auch aus dem serbischen Kanjiža und Monheim am Rhein, dass die Klimakrise sofortiges Handeln erfordert. Man dürfe nicht zulassen, dass der Status quo die Zukunft von Millionen europäischen Bürgerinnen und Bürgern gefährde: „Wir sind es der nächsten Generation schuldig, ehrgeizigere Verpflichtungen einzugehen, um den Klimawandel auf allen Regierungsebenen und in allen Aspekten der europäischen Politik zu bekämpfen.“

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Donnerstag | 4. April 2019 | 19:45 Uhr

Podiumsdiskussion zur Europawahl 2019 ohne die AfD

Bürgermeister und Veranstalter sind sich einig: Die Vereinnahmung der Veranstaltung auf der AfD-Landeshomepage ist nicht hinnehmbar

Am Freitag, 12. April, wird in der Volkshochschule in Kooperation mit der Monheimer Europa-Union eine Podiumsdiskussion zur Europawahl 2019 stattfinden. Geplant war eigentlich, Politiker aller im Bundestag vertretenen sechs Fraktionen einzuladen. Davon nimmt Bürgermeister Daniel Zimmermann einvernehmlich mit Manfred Klein, Vorsitzender der hiesigen Europa-Union, und VHS-Leiterin Dagmar Keuenhof nun Abstand. Die Veranstaltung wird ohne AfD-Teilnahme stattfinden. „Es ist nicht hinnehmbar, dass auf der Homepage des AfD-Landesverbandes die Veranstaltung beworben wird, ohne zu benennen, dass auch Vertreterinnen und Vertreter anderer Parteien teilnehmen. Es entsteht der Eindruck, die Monheimer VHS würde eine reine AfD-Veranstaltung ausrichten. Das ist eine Vereinnahmung der städtischen Volkshochschule, die wir nicht zulassen können“, erläutert Zimmermann.

„Die VHS engagiert sich in zahlreichen Integrationskursen, mit dem Angebot „Deutsch als Fremdsprache“ oder wie zuletzt vor vier Wochen mit der Foto-Ausstellung ,Ich bin mehr‘, in der Portraits und Geschichten von in Monheim am Rhein lebenden Flüchtlingen dargestellt wurden. Damit steht die Monheimer VHS für Werte von Miteinander, Menschlichkeit und Toleranz, die die AfD ablehnt“, betont das Stadtoberhaupt. Man habe das Gefühl, dass die Demokratie und der demokratische Meinungsaustausch für die AfD nur als Mittel zum Zweck angesehen werden, um die eigenen undemokratischen Ansichten zu verbreiten.

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Dienstag | 26. März 2019 | 13:53 Uhr

Startschuss für autonom fahrende Linienbusse

Auf dem BSM-Betriebsgelände wurde das erste Fahrzeug präsentiert

Die Smart City Monheim am Rhein hat einen weiteren Baustein vorzuweisen: Am heutigen Dienstag, 26. März, wurde der erste autonom fahrende Bus auf dem Gelände von Monheims Bahnen (BSM) präsentiert. Ab dem Herbst werden fünf dieser E-Busse eine allein mit autonom fahrenden Fahrzeugen bestückte Linie zwischen Busbahnhof und Altstadt bilden. Die Busse folgen einer vordefinierten Route und sind mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet. Die Fahrten verlaufen ganz normal, im fließenden Verkehr, täglich von 7 bis 24 Uhr nutzbar mit den üblichen ÖPNV-Tickets. Das gibt es in dieser Kombination kein zweites Mal bundesweit und auch derzeit nicht nochmal in Europa. Gleich zwei NRW-Landesminister wollten sich die Präsentation des ersten Busses samt einer Testfahrt an diesem Dienstagvormittag nicht entgehen lassen.

„Monheim am Rhein investiert massiv in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Wir haben in den letzten Jahren unsere Linienleistungen verdoppelt. Und mit den autonomen Bussen setzen wir zusätzlich noch auf die neuesten Technologien. Die neue Buslinie mit den autonomen Fahrzeugen ist vor allem als Zubringer zu den klassischen Hauptbuslinien gedacht. Sie wird dafür sorgen, dass wir die bestehende Angebotslücke in der Altstadt schließen. Wenn sich das System bewährt, wollen wir das Konzept auf weitere Teile des Stadtgebiets übertragen“, betonte Bürgermeister und BSM-Aufsichtsratsvorsitzender Daniel Zimmermann bei der Präsentation.

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Freitag | 15. März 2019 | 15:53 Uhr

„Vorwürfe der SPD- und FDP-Kreispolitiker sind haltlos“

Bürgermeister Daniel Zimmermann widerspricht Behauptungen im Zusammenhang mit dem gewonnen Urteil zur Finanzierung der Förderschulen

Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts NRW, dass das vom Kreistag 2015 beschlossene Finanzierungsmodel für die Förderschulen gegen geltendes Recht verstößt und daher eine Rückzahlung an die Stadt Monheim am Rhein zu erfolgen hat, melden sich aus den Reihen der Kreis-Politik Stimmen zu Wort, die das Vorgehen der Stadt Monheim am Rhein kritisieren.

Die stellvertretende FDP-Kreistagsvorsitzende Dr. Tina Pannes wirft Monheims Bürgermeister „miese Rechnerei“ und „städtischen Egoismus“ vor. Manfred Schulte, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, erneuert seinen alten Vorwurf des „unsolidarischen Treibens“, dem es einen Riegel vorzuschieben gelte, und scheut auch vor persönlichen Angriffen nicht zurück, indem er behauptet Bürgermeister Daniel Zimmermann „schwadroniere“ von Gerechtigkeit. Monheim klage sich, so Schulte, immer mehr aus den Gemeinschaftsaufgaben des Kreises, die über die Kreisumlage finanziert werden, heraus. Und er macht zugleich noch deutlich, was er von der Entscheidung, des obersten Verwaltungsgerichts in NRW hält, wenn er behauptet, das Gericht habe das Gesetz „zugunsten Monheims ausgelegt“, so als hätte die Entscheidung genauso gut andersherum ausfallen können.

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Donnerstag | 7. März 2019 | 12:55 Uhr

Monheim am Rhein erhält rund 10 Millionen Euro vom Kreis zurück

Auch das Oberverwaltungsgericht bestätigt: Die Finanzierung von Förderschulen über die allgemeine Kreisumlage ist rechtswidrig

Es ist ein juristischer Erfolg auf ganzer Linie. Als zweite und final entscheidende Instanz hat jetzt auch das Oberverwaltungsgericht NRW die Auffassung der Stadt Monheim am Rhein bestätigt, dass eine Finanzierung der sieben Kreis-Förderschulen, inklusive Schülerbeförderungskosten, sowie der vier heilpädagogischen und integrativen Kindertagesstätten in Trägerschaft des Kreises über die allgemeine Kreisumlage rechtswidrig ist. Der Kreis hätte einen sachgerechten Verteilungsschlüssel finden müssen, um die Kosten unter den kreisangehörigen Städten aufzuteilen. Eine Kostenteilung nach der Steuerkraft der Städte, wie vom Kreis Mettmann seit 2016 praktiziert, ist unzulässig. Das Urteil hat erhebliche Folgen für alle Kommunen im Kreis.

Was ist passiert? Nachdem 2013 die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit einem besonderen Förderbedarf, etwa durch eine körperliche, seelische oder geistige Einschränkung, als Regelfall im Schulgesetz des Landes NRW verankert und zugleich die Mindestgröße für Förderschulen angehoben wurde, hatte der Kreistag Mettmann 2015 eine neue Förderstruktur beschlossen. Neu war an dem Konzept dabei nicht nur der Zusammenschluss einiger kleinerer Schulen in vier Förderzentren mit den Namen Nord, Süd, Ost und West, sondern auch das dahinterstehende Finanzierungsmodell über die Kreisumlage. Danach hatte Monheim am Rhein, obwohl hier nur 9 Prozent der Kreiseinwohnerschaft leben, plötzlich 32 Prozent der Kosten zu tragen.

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Samstag | 2. März 2019 | 17:25 Uhr

Karnevalisten reißen die Schlüsselgewalt fürs Rathaus an sich

Monheim am Rhein feiert die Eröffnung des Straßenkarnevals

Das Monheimer Rathaus ist gestürmt, der Bürgermeister bis Aschermittwoch abgesetzt. Einmal mehr gelang es tapferen Rathaus-Verteidigern am Altweiber-Donnerstag nicht, das Tor ins Zentrum der Macht gegen den Ansturm der Jecken zu halten. Um 9.11 Uhr brachen Prinz Holger I. und Prinzessin Heike mit ihren Gardisten durch die Rathauspforte. Selbst Kinderprinz Luc und seine Prinzessin Martha zeigten dabei keinen Respekt vor den alten Obrigkeiten und rissen die bunten Barrikaden mit ein.

Nach kurzem Kampf kam es anschließend im Ratssaal schnell zu ersten Verbrüderungsszenen. So ganz traurig schienen die städtischen Bediensteten über die neuen Herrscher jedoch gar nicht zu sein. Einige wurden sogar dabei erwischt, wie sie den Besatzern erfrischende Getränke reichten und – noch schlimmer – gemeinsam mit ihnen auf die nächsten Tage anstießen. Selbst Bürgermeister Daniel Zimmermann bekannte offen: „Ich persönlich bin ganz froh, über die kleine Pause im Büro.“

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Donnerstag | 31. Januar 2019 | 19:11 Uhr

Planungsteam zum Umbau des Rathauscenters nimmt seine Arbeit auf

Stadt unterzeichnet die Verträge mit den Projektentwicklern Boening & Glatzel sowie den Architekten und Ingenieuren von Heine Plan

Die Entscheidung fiel bereits am 21. Dezember. In dieser Woche hat die Stadt nun die Verträge mit den Gewinnern der Ausschreibung für die Umgestaltung und Revitalisierung des Rathauscenters unterzeichnet. Von Monheimer Seite aus unterschrieb Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren I und II, beides städtische Tochtergesellschaften.

Nun werden die Projektentwickler Boening & Glatzel sowie die Architekten und Ingenieure von Heine Plan konkret damit beginnen, das Rathauscenter umzuplanen und damit Monheims Mitte im Zusammenspiel mit dem Monheimer Tor rund um den Busbahnhof noch einmal neu und erstmals aus einem Guss zu gestalten. So soll der Rathausplatz sowohl optisch als auch funktional zur ersten Einkaufsadresse in der Stadt aufgewertet und die Heinestraße erstmals sinnvoll in das Stadtzentrum eingebunden werden. Eine klare Kampfansage an die dortigen Leerstände der letzten Jahrzehnte. Unter anderem wird dafür zwischen Eierplatz und Centerbogen ein Durchgang geschaffen, so das hier künftig angesiedelte Gastronomieangebote und Geschäfte bereits vom Busbahnhof aus sichtbar werden. Neue moderne Schaufensterfronten und größere Ladenlokale mit zeitgemäßen Zuschnitten werden kommen. Monheims Zentrum wird weiter und offener gedacht als je zuvor.

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Samstag | 12. Januar 2019 | 23:05 Uhr

Monheimer Merkur 2019 für die Fair-Trade-AG des Otto-Hahn-Gymnasiums

Bürgermeister Daniel Zimmermann ehrt die Jugendlichen und ihre Lehrerinnen und Lehrer, die sich für fairen Handel einsetzen

Der Wirtschaftspreis „Monheimer Merkur“ ging dieses Jahr an die Fair-Trade-AG des Otto-Hahn-Gymnasiums. Am Freitagabend, 11. Januar, überreichte Bürgermeister Daniel Zimmermann den Jugendlichen, ihren Lehrern Maj-Britt Schröder und Andreas Weber und Schulleiter Dr. Hagen Bastian beim Neujahrsempfang des Treffpunkts Monheim am Rhein die von Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann gestaltete Skulptur.

Geehrt wurde damit zum ersten Mal kein einzelner Unternehmer, sondern eine ganze Gruppe, die sich durch ihr Engagement im Bereich des Handels besonders hervorgetan hat. Bürgermeister Daniel Zimmermann lobte die Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz in der Fair-Trade-Stadt: „Diese jungen Leute hier haben sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern immer wieder kreative Aktionen einfallen lassen, um ein Bewusstsein für fairen Handel zu schaffen und immer wieder auch die Herkunft der Produkte, die uns umgeben, zu hinterfragen.“

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Daniel Zimmermann

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