Daniel Zimmermann | Bürgermeister der Stadt Monheim am Rhein

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Samstag | 2. März 2019 | 17:25 Uhr

Karnevalisten reißen die Schlüsselgewalt fürs Rathaus an sich

Monheim am Rhein feiert die Eröffnung des Straßenkarnevals

Das Monheimer Rathaus ist gestürmt, der Bürgermeister bis Aschermittwoch abgesetzt. Einmal mehr gelang es tapferen Rathaus-Verteidigern am Altweiber-Donnerstag nicht, das Tor ins Zentrum der Macht gegen den Ansturm der Jecken zu halten. Um 9.11 Uhr brachen Prinz Holger I. und Prinzessin Heike mit ihren Gardisten durch die Rathauspforte. Selbst Kinderprinz Luc und seine Prinzessin Martha zeigten dabei keinen Respekt vor den alten Obrigkeiten und rissen die bunten Barrikaden mit ein.

Nach kurzem Kampf kam es anschließend im Ratssaal schnell zu ersten Verbrüderungsszenen. So ganz traurig schienen die städtischen Bediensteten über die neuen Herrscher jedoch gar nicht zu sein. Einige wurden sogar dabei erwischt, wie sie den Besatzern erfrischende Getränke reichten und – noch schlimmer – gemeinsam mit ihnen auf die nächsten Tage anstießen. Selbst Bürgermeister Daniel Zimmermann bekannte offen: „Ich persönlich bin ganz froh, über die kleine Pause im Büro.“

Zuvor hatte sich der abgesetzte Stadtregent einmal mehr als Karnevalsfan bekannt. Nicht nur mit Blick auf die an die Jecken vor wenigen Tagen überreichte Fairtrade-Kamelle und die von der Stadt finanzierten Wagenbau-Seminare bei Jaques Tilly, sondern auch mit Blick in die Zukunft und auf die bald entstehende närrische Festhalle am Rhein: „Welch‘ andere Stadt würde schon 72 Millionen Euro investieren, um der Damensitzung einen hübschen Saal zu spendieren?“, fragte Zimmermann in Richtung seiner kostümierten Zuhörerschaft. „K714 haben wir den Saal genannt. Mit K wie Karneval – ihr habt’s bestimmt gleich erkannt. Ab 2023 wird es soweit sein, dann zieht der Elferrat zur Prunksitzung dort ein.“

Vielleicht, so der Bürgermeister, legen zu den karnevalistischen Veranstaltungen dann demnächst ja sogar Schiffe aus Köln und Düsseldorf voll jecker Gäste am heimischen Rheinanleger an. „Und auf dem Weg zur Kulturraffinerie, verschönern wir die Szenerie dann mit ‘nem explodierenden Geysir – voll sprudelnd kühlem Bier.“ Was noch so alles baulich machbar ist, darüber mögen sich doch nun die neuen Regentschaften in den nächsten Tagen mal so ihre Gedanken machen, lud Zimmermann in Richtung der beiden Prinzenpaare ein.

Anschließend besang der Saal gemeinsam mit dem in Rheinstürmer-Geburtstagsuniform eingelaufenen Gromoka-Sitzungspräsidenten Moritz Peters die Vielfalt der Monheimer Garden, begleitet von tosendem Applaus.

Daniel Zimmermann: „Lasst uns einen farbenfrohen Karneval feiern, der Vielfalt schätzt, bunt ist und tolerant – manchmal vielleicht auch etwas provokant. Der am Ende aber niemand ausschließt, und der Freundschaften vertieft. Dann heißt es bei uns tatsächlich: Mir sin all, all, all nur Minsche, et Hätz om rechte Fleck. Denn mir sin all, all, all nur Minsche, un en jedem steckt ‘ne Kölsche Jeck.“ Auf dieses wunderschöne Brings-Lied zeigte denn auch noch die Verwaltungsspitze ein flottes Tänzchen, bevor es Sieger und Besiegte schließlich gemeinsam zur Eröffnung des Straßenkarnevals an der Doll Eck und später weiter in Richtung Altstadt zog.

Büttenrede von Daniel Zimmermann herunterladen (pdf, 47 kb)

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