Daniel Zimmermann | Bürgermeister der Stadt Monheim am Rhein

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Donnerstag | 19. März 2015 | 16:46 Uhr

28.000 Unterschriften gegen die geplante Schließung der Langenfelder Notarztpraxis

Vorhaben der Kassenärztlichen Vereinigung stößt auch bei den Monheimern auf massives Unverständnis

Gemeinsam mit seinen Hildener und Langenfelder Amtskollegen Birgit Alkenings und Frank Schneider hat Bürgermeister Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann an diesem Donnerstag über 28.000 Unterschriften für den Erhalt der Notfallpraxis und des kinderärztlichen Notdienstes am Standort Langenfeld an die Geschäftsführung der Ärztekammer Nordrhein übergeben. Gleichzeitig wurden hierbei auch die von den Stadträten verabschiedeten Resolutionen überreicht.

„Die enorme Anzahl der Unterschriften von Menschen des Südkreises Mettmann belegt mit Nachdruck, welche große Bedeutung die medizinische Versorgung über die Notfallpraxen Langenfeld für unsere Bürgerinnen und Bürger hat. Insbesondere für ältere Menschen und Eltern mit kranken Kindern ist die wohnortnahe Versorgung unabdingbar“, betonte Frank Schneider als Vorsitzender der Bürgermeisterkonferenz im Kreis Mettmann bei der Übergabe erneut. „Wir hoffen gemeinsam, dass sowohl die Kammerversammlung der Ärztekammer, als auch die Kassenärztliche Vereinigung angesichts dieses mehr als deutlichen Zeichens aus der Bevölkerung von ihrem bürgerfernen Ansinnen Abstand nehmen, und den Notdienst für Kinder und für Erwachsene in Langenfeld aufrecht erhalten“, so der vereinte Appell.

In Monheim am Rhein hatten in den letzten drei Woche über 7.000 Menschen gegen die Schließungspläne unterschrieben. Bereits im Vorfeld der Übergabe hatte Bürgermeister Daniel Zimmermann angekündigt, dass die Unterschriftenlisten auch in den nächsten Wochen weiterhin im Rathaus sowie in vielen Arztpraxen und Apotheken ausliegen werden.

Am 11. Februar war die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein der Empfehlung des Notfalldienstausschusses gefolgt, die Notfallpraxen von derzeit über 80 auf insgesamt 41 zu reduzieren. Aus Sicht der Kommunen gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer: Der Beschluss beinhaltet auch eine sogenannte Öffnungsklausel, die unter Umständen den Betrieb zusätzlicher Notfallpraxen ermöglichen würde, um bei Bedarf zusätzliche Dependancen mit eingeschränkten Öffnungszeiten zu betreiben. Gleichwohl ist über ein „Ob“ und über ein „Wie“ noch nicht befunden und auch der Kindernotfallpraxis Langenfeld würde das nicht weiterhelfen.

Insofern war es für die drei Bürgermeister im Südkreis Mettmann sowie den Landtagsabgeordneten Jens Geyer und Landrat Thomas Hendele ein besonderes Anliegen, mit ihrer Unterschriftenübergabe auch öffentlich nochmal ein klares Zeichen zu setzen. Denn auch wenn die genannte Öffnungsklausel bereits als Teilerfolg verbucht werden kann, bleibt der gemeinsame Kampf für den Erhalt beider Notfallpraxen in Langenfeld auch in der nächsten Zeit eine wichtige Aufgabe. Bereits im Vorfeld der Unterschriftenaktion wurden hierfür von den drei Bürgermeistern gemeinsam unterzeichnete Appelle an die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, an die Ärztekammer Nordrhein sowie auch an das Gesundheitsministerium NRW gerichtet.

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